Generalstreik der Wähler
Manchmal ist ein Ende besser als ein Schrecken ohne Ende. Die Ampel ist Geschichte – und das ist gut so. Drei Jahre lang haben wir zugesehen, wie dieses Land in ideologischen Grabenkämpfen versank, während die wirklichen Probleme sich türmten wie ein Berg unerledigter Akten auf dem Schreibtisch eines überforderten Beamten.
„Wer zu lange an der Ampel wartet, verpasst die Zukunft.“
Das 18-Seiten-Papier zur Wirtschaftswende war der letzte Versuch, den rot-grünen Regulierungswahn zu stoppen. Doch wer Marktwirtschaft predigt und Planwirtschaft praktiziert, mit dem lässt sich kein Staat machen. Schon gar nicht in Zeiten, in denen unsere Wirtschaft so dringend Luft zum Atmen braucht.
Die Bilanz dieser Koalition liest sich wie ein Handbuch des Staatsversagens: Explodierende Energiepreise, erstickender Bürokratiewust, ein Heizungsgesetz, das die Bürger in den Wahnsinn trieb. Während unsere internationalen Wettbewerber auf Wachstumskurs gingen, diskutierte Deutschland darüber, wie man den Mittelstand am effektivsten gängeln kann.
Die Umfragen sprechen eine deutliche Sprache: 80 Prozent Unzufriedenheit sind kein Misstrauensvotum mehr – das ist ein Generalstreik der Wähler gegen politische Bevormundung. Die Menschen haben genug von einer Politik, die ihnen vorschreiben will, wie sie zu heizen, zu essen und zu leben haben.
Jetzt gilt es, das Ruder herumzureißen. Deutschland braucht keine Öko-Planwirtschaft mit sozialistischem Einschlag. Es braucht eine Politik, die auf die Kraft der Freiheit und der sozialen Marktwirtschaft setzt. Die dem Mittelstand Luft zum Atmen gibt, statt ihn mit Vorschriften zu erdrosseln. Die Innovation ermöglicht, statt sie zu verhindern.
Die Neuwahl ist eine Chance für den überfälligen Kurswechsel. Wer jetzt von „Politikkrise“ jammert, hat nicht verstanden, dass das Festhalten an einer gescheiterten Konstellation die eigentliche Krise wäre. Manchmal braucht es einen klaren Schnitt, um den Weg für Besseres freizumachen. Dieser Schnitt ist jetzt erfolgt – höchste Zeit.

