Warum liberal?


Die Zahlen der letzten Wahlen sind eindeutig: Die Menschen wählen uns Freie
Demokraten nicht mehr. Bei den letzten Landtagswahlen sind wir sogar unter die
Ein-Prozent-Marke gerutscht. Und ja, das schmerzt. Aber statt in Aktionismus zu
verfallen oder uns in Taktiererei zu verlieren, müssen wir uns ehrlich fragen:
Wofür stehen wir? Was treibt uns an?

„Wer neue Antworten will, muss neue Fragen stellen.“ – Johann Wolfgang von Goethe

Zeit für ein neues Grundsatzprogramm
Deshalb habe ich mit Mitstreitern einen Antrag für ein neues Grundsatzprogramm
formuliert. Nicht weil das alte von 2012 schlecht wäre – aber weil die Welt heute
eine andere ist: Krieg in Europa, explodierende Preise, digitale Revolution und
eine Gesellschaft, die auseinanderdriftet.

Die Menschen erwarten von uns keine Sonntagsreden, sondern handfeste Lösungen:

Wie kriegen wir die Wirtschaft wieder in Schwung? Wie machen wir Bildung endlich fit fürs digitale Zeitalter? Wie sorgen wir dafür, dass der Staat funktioniert, statt nur zu verwalten?

Andere Länder zeigen längst, wie’s geht: Estland macht vor, wie moderne
Verwaltung funktioniert. Die USA sind Magneten für Innovation. Und wir? Wo
sind unsere Antworten auf die Fragen der Zukunft?

Liberale Politik ist kein Selbstzweck. Sie ist wichtig, weil sie den einzelnen
Menschen in den Mittelpunkt stellt. Seine Freiheit, seine Chancen, seine
Verantwortung. Das ist keine Frage von Prozenten, sondern von Überzeugung.
Unser neuer Kompass muss klar zeigen: Was bedeutet liberal heute? Wie
übersetzen wir Freiheit und Verantwortung ins Hier und Jetzt? Nicht mit
Marketing-Sprech, sondern mit Substanz. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger,
sondern mit Lösungen, die das Leben der Menschen besser machen.
Die Arbeit liegt vor uns. Packen wir’s an – mit klarem Kopf und festem
Fundament.


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